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Piercinglöcher – was kann man dagegen tun?

23.04.2014 | Keine Kommentare

Das Piercing ist eigentlich ein sehr altes Phänomen. Dieser Körperschmuck wird aus traditionellen, spirituellen und ästhetischen Gründen in verschiedenen Kulturen Afrikas, Amerikas und Asiens getragen und lässt sich auf bis zu 7000 Jahren zurückdatieren. Erst in den 60. Jahren wurde das Piercing erstmals, vor allem im Ohr- und Nasenbereich von Hippies in den westlichen Kulturkreis eingeführt.

So wie alles andere auch ist das Piercing von Moden und Trends beeinflusst und vor allem mit der Zeit weiterentwickelt worden. War früher das Ohr- und Nasenpiercing beliebt, erfreuen sich heutzutage vor allem Piercings im Intimbereich, das Brustwarzenpiercing und geweitete Piercings (geweitete Ohren) wachsender Beliebtheit.

Doch nun zur eigentlichen Frage: was kann man gegen Piercinglöcher machen? Wie lassen sich diese verschließen?

Beim Piercing werden verschiedene Haut- und Körperstellen durchgestochen. Damit diese entstandene Wunde oder dieses Loch nicht gleich wieder verheilt, wird es vom eingesetzten Schmuck einige Wochen offengehalten bis sich in der Heilungsphase ein Hautkanal bildet, welcher den Schmuck umschließt. Je nach betroffener Körperstelle kann dies 3 bis 9 Wochen dauern. Nach der Abheilung kann der Schmuck ohne weiteres für einige Tage entfernt werden, ohne dass sich das Loch schließt.

Möchte man nun zum Beispiel kein Piercing mehr tragen und demnach das dadurch entstandene Loch verschließen, kann es mehrere Möglichkeiten geben, um dies zu erreichen:

Entweder kann der Kanal nur ausgekratzt werden oder das Loch muss ausgeschnitten werden. Ziel ist es den Hautkanal zu entfernen und/oder eine Wunde zu kreieren damit sich diese je nach Größe entweder von alleine verschließt oder vernäht werden kann.

Welche Methode die beste ist, hängt natürlich von der Lokalisation und der Größe des entsprechenden Piercingloches ab. Einige sind zum Beispiel so klein, dass sie sich von alleine verschließen und nur eine unschöne Narbe oder Einkerbung übrig bleibt. Auch solches kann chirurgisch verschönert werden.

Diese Mini-OP lässt sich ambulant in örtlicher Betäubung durchführen. Die Gefahr von Entzündungen oder Wundheilungsstörungen ist bei solch einem Eingriff gering.

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