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Bruststraffung

07.03.2014 | Keine Kommentare

Bindegewebsschwäche, geringe Spannkraft der Haut, Schwangerschaften, Gewichtsverluste. Das und noch einige andere Faktoren können Ursache von Hängebrüsten sein. Eine Bruststraffung oder auch Mastopexie genannt, kann in solchen Fällen Abhilfe leisten und einem die gewünschte Brustform zurückgeben.

Liegt die Höhe der Brustwarzen unterhalb der Brustumschlagfalte, sprechen wir von einer Hängebrust. Doch weitaus wichtiger als die Definition ist das subjektive Wohlbefinden. Selbstbewusstsein und Psyche können in Mitleidenschaft gezogen werden. Oft leiden Frauen mit Hängebrüsten an einem sehr ausgeprägten Schamgefühl, wenn sie sich nackt zeigen. Der Weg zum plastischen Chirurgen ist in vielen solchen Fällen eine wesentliche psychische Erleichterung.

Vor dem Entschluss  zu einer Bruststraffung sind ein Beratungsgespräch und das Vertrauen zum Chirurgen das A und O, um das entsprechende Ergebnis zu erzielen. Bei der Mastopexie werden die Brüste angehoben, neu geformt und die Brustwarzen wieder an ihre ideale Position gebracht. Es gibt viele unterschiedliche Techniken. Welche letztendlich die richtige ist, wird in der Voruntersuchung, bei welcher Möglichkeiten und Risiken erläutert werden, mit dem Patienten beschlossen. Moderne narbensparende Verfahren haben in den letzten Jahren die veralteten, viel längere Schnitte und Narben verursachende Techniken, abgelöst.

Bei der Bruststraffung bleibt normalerweise die Brustgröße soweit erhalten. Sie kann allerdings auch mit einer Vergrößerung oder einer Verkleinerung der Brust kombiniert werden. Ein weiterer wichtiger Faktor zur Operationsplanung ist das Vorliegen einer Mammographie. Verdächtige Befunde können somit gleich in die Planung miteinbezogen werden.

Früher wurden die Operation für gewöhnlich unter Vollnarkose im Zuge eines stationären Spitalaufenthaltes durchgeführt. Durch die neuen Techniken erfolgen die Eingriffe meist ambulant unter örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf.

Allgemeine Operationsrisiken sind  Blutergüsse, Wundinfektionen und Wundheilungsstörungen, wie sie bei jedem chirurgischen Eingriff auftreten können. Taubheitsgefühle der Haut rund um die Narbe und Empfindungsstörungen der Brustwarze sein. In der Regel kommt der Gefühlssinn jedoch nach einigen Tagen wieder. Unter den plastischen Chirurgen zählt die Bruststraffung zu einem Routineeingriff.

Die Nachbehandlung stellt genauso wie die Operationsplanung einen wichtigen Bestandteil dar. Die Nahtentfernung entfällt meist bei selbstauflösendem Nahtmaterial. Der Heilungsprozess und die Narbenbildung hängen unter anderem von genetischen Faktoren und von der Hautkonstitution ab. Für 6 Wochen sollte Tag und Nacht ein metallfreier Sport BH getragen und für 2-3 Wochen auf Sport verzichtet werden. Gesellschaftsfähigkeit und Arbeitsfähigkeit sind nach einigen Tagen wieder gegeben.

Wenige Eingriffe führen in so kurzer Zeit zu einem neu gewonnenen Selbstvertrauen und genießen eine so hohe Zufriedensheitsrate.

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